Wo die Arbeit liegen bleibt

Der erste Pilot läuft in der Immobilienbranche. Das Muster wiederholt sich überall dort, wo Anfragen, Dokumente und Fristen den Tag bestimmen und niemand mehr da ist, der sie abarbeitet.

Pilotprojekt Immobilien

Ein Maklerbüro in Bonn

Der Engpass lag in der Verwaltung. Der Inhaber beschreibt es selbst so:

Ich will den Bürokram loswerden und beim Kunden sein.

Inhaber, Maklerbüro in Bonn (anonymisiert)

Rund 1,5 Arbeitstage gehen je Immobilienbewertung drauf, oft ohne dass daraus ein Auftrag wird. Dazu jedes Exposé in Handarbeit, meist abends, nach den Kundenterminen.

Als erste Rolle hat der Vertriebsinnendienst die Exposé-Erstellung übernommen: Objektdaten hinein, fertiges Exposé im Hauslayout heraus. Die Freigabe bleibt beim Makler, weil ein Exposé nach außen geht.

Die Rolle arbeitet auf dem Unternehmensgedächtnis des Büros: frühere Exposés, Objektdaten, Textbausteine, Bewertungslogik. Jedes neue Objekt macht sie ein Stück besser.

Weitere Einsatzfelder

Überall dort, wo dieselbe Arbeit jede Woche wiederkommt und die Entscheidung trotzdem ein Mensch treffen muss.

Hotellerie

Anfragen und Reservierungen kommen ans Telefon, oft außerhalb der Rezeptionszeiten und häufig parallel. Anrufer, die niemanden erreichen, buchen im nächsten Haus.

Passende Rollen: Telefonassistent, Posteingang

Kanzleien

Posteingang, Fristen und Dokumente in großer Zahl. Die Vorarbeit ist gleichförmig, die juristische Entscheidung bleibt beim Anwalt.

Passende Rollen: Posteingang, Dokumente

Handwerk und Handel

Angebote, Nachfassen und Materialanfragen laufen neben dem Tagesgeschäft. Die Branchensoftware kennt oft keine Schnittstelle, das lässt sich nachrüsten.

Passende Rollen: Vertriebsinnendienst, Telefonassistent

Das Muster ist immer dasselbe

Wir starten bei der Frage, welche wiederkehrende Arbeit den meisten Feierabend kostet.

  1. Schritt 1

    Die eine Aufgabe finden

    Wiederkehrend, gleichförmig, zeitfressend und heute von Menschen erledigt, die dafür zu teuer sind.

  2. Schritt 2

    Prüfen, was anbindbar ist

    Postfach, DMS, Branchensoftware. Fehlt eine Schnittstelle, wird sie als MCP-Server gebaut.

  3. Schritt 3

    Freigaberegel festlegen

    Was darf autonom laufen, was geht zur Freigabe, was wird stichprobenartig geprüft.

  4. Schritt 4

    Eine Rolle, dann ausbauen

    Erst wenn die erste Rolle messbar trägt, kommt die zweite.

Ihre Branche ist nicht dabei?

Entscheidend ist das Muster, egal in welcher Branche. Wenn bei Ihnen jede Woche dieselbe Arbeit liegen bleibt, klären wir in 25 Minuten, ob sich eine Rolle dafür lohnt.